Skip to content

Warum bin ich so fröhlich Teil 1

„Wie kann es denn nur sein, dass Du immer gute Laune hast?“
Eine Frage, die ich sehr oft gestellt bekomme und die tatsächlich ihre Daseinsberechtigung hat. „Immer“ würde ich zwar nicht sagen, aber „meistens“ trifft es schon ganz gut.

Natürlich gibt es auch in meinem Leben nicht nur Sonnenschein. Schlechte Tage, Enttäuschungen und Rückschläge gehören genauso dazu. Es kommt letztendlich darauf an, wie man damit umgeht und wie lange man ihnen erlaubt das Hier und Jetzt zu beeinflussen. Je schneller Du es schaffst, die Dinge zu akzeptieren, die Du nicht ändern kannst und damit Frieden zu schließen, desto schneller bekommst Du Deine positive Energie zurück.

Eine Schritt-für-Schritt Anleitung zum Fröhlichsein gibt es nicht -das wäre zu einfach- aber es gibt unzählige Kleinigkeiten, die Dir dabei helfen können. Aus diesem Grund habe ich angefangen diese Beitragsserie zu schreiben. Sie befasst sich mit genau diesen Kleinigkeiten, die mich und meinen Alltag ausmachen und erklären warum ich wirklich so fröhlich bin. Mit „ich bin halt so“ ist es nämlich nicht getan – es gehört viel Selbstreflexion dazu, um zu erkennen worin sich das persönliche Glück begründet.

Eine Sache gibt es allerdings, die mehr als offensichtlich ist und es somit zum Teil 1 meiner Serie geschafft hat: Ich bin und bleibe trotz meiner 30 Jahre in vielerlei Hinsicht ein kleines Kind. Das ist auch gut so, denn wer sich ein paar Eigenschaften aus Kindertagen bewahrt, bewahrt auch einen kleinen Teil der Unbeschwertheit und des Glücks dieser Zeit in seinem Herzen.

 

Die Welt durch Kinderaugen sehen

Sonnenbrille

 

Was zunächst relativ simpel klingt, kann im Alltag wahre „Fröhlichkeits-Wunder“ vollbringen – man muss sich nur darauf einlassen! Die nötigen Denkanstöße habe ich Dir hier in drei Punkten zusammengefasst:

1. Das Besondere im Selbstverständlichen sehen

Kinder sehen die Welt in der sie leben nicht als selbstverständlich an. Sie schenken ihrer Umgebung und den Menschen darin sehr viel Aufmerksamkeit und entdecken jeden Tag neue Besonderheiten. Besonderheiten, die viele Erwachsene oft nicht mehr wahrnehmen. Das kann der bunte Schmetterling am Wegesrand sein, die leckere Brombeere am Strauch, die lustige Wolke am Himmel oder das herzförmige Blatt am Baum, das Kindern Freude bereitet. Sie haben keine Hektik, Termine, Listen oder Probleme im Kopf, sondern einfach nur das, was sie gerade sehen. „Schau mal, wie schön,“ hört man eine begeisterte Stimme rufen und fragt sich, was eigentlich damit gemeint ist. Da ist doch nichts. Oder doch? Probier es einfach mal aus: Betätige die Reset-Taste in Deinem Kopf und mach einen ausgedehnten Spaziergang voller Achtsamkeit für Deine Umgebung. Du wirst überrascht sein, wie viele tolle Besonderheiten sie für Dich bereit hält.

2. Das kleine Glück erkennen und nutzen

Kinder leben den Moment und das kleine Glück darin, anstatt auf das große Glück der Zukunft zu warten. Sie können sich riesig über die Kleinigkeiten im Alltag freuen und andere ganz wunderbar damit anstecken. Selbst an grauen und regnerischen Tagen, entdecken sie viel Positives und hüpfen fröhlich durch die umliegenden Pfützen. Wenn Du ein paar Tage gezielt auf die kleinen Glücklichmacher Deines eigenen Alltags achtest, wirst Du merken, wie viele es davon gibt. Von der großen Portion Milchschaum auf dem Kaffee, über den morgendlichen Tratsch mit der Lieblingskollegin, bis hin zum neuen Blumentopf im Wohnzimmer, der perfekt zur Lampe passt. Auch hier lautet das Geheimnis Achtsamkeit. Finde heraus was Dir die kleinen Glücksmomente beschert  und sorge dafür, dass sie immer wiederkehren. Versuche auch an grauen Tagen oder in schwierigen Situationen, die immer wieder kommen werden, das Positive zu finden und für Dich zu nutzen. Finde Deine persönlichen Pfützen und hüpfe mit großem Anlauf hindurch.

3. Leben und Fühlen wie es Dir gefällt

Kindern ist es völlig egal was andere über sie denken und genau das gibt ihnen Freiheit. „Das gehört sich so“ oder  „das macht man nicht“ lernen sie erst im Lauf der Zeit zu akzeptieren und nicht mehr zu hinterfragen. Die eigentlich Frage ist aber, warum wir uns diese wundervolle „who-cares Einstellung“ nicht einfach erhalten. Die Freiheit so zu leben, zu handeln und zu fühlen wie wir es für richtig halten und nicht, wie es andere von uns erwarten. Warum sagen und zeigen wir nicht, was wir fühlen und stehen dazu, anstatt es hinter gesellschaftlichen Konventionen zu verstecken? Wenn ein Kind traurig ist, dann weint es und wenn es sich über etwas freut, springt es in die Luft und klatscht in die Hände. Warum wird man als Erwachsener seltsam angeschaut, wenn man Dinge wie diese tut? Wählt ein kleines Mädchen karierte Schuhe zu ihrem geblümten Kleid, würde sich keiner Etwas dabei denken. Eine erwachsene Frau hingegen hätte direkt den Exzentriker Stempel aufgedrückt bekommen und keinen Geschmack. Daher habe ich vor langer Zeit beschlossen aus diesem Muster auszubrechen, die kindliche Freiheit zu leben und dabei glücklich zu sein.

 

Indem man sein Kinderherz bewahrt, bringt man unheimlich viel positive Energie in das eigene Leben und das seiner Mitmenschen. Es ist mit Sicherheit nicht immer einfach aber es lohnt sich – denn darum bin ich so fröhlich.

 

One Comment

  1. Jili

    Super schöner und inspirierender Beitrag <3

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *